Schulprogramm – Lernen und Lernangebote

Einen Weg, um unser Ziel zu erreichen, sehen wir im Einsatz unterschiedlicher  Organisations- und Sozialformen und dem Kennenlernen kreativer Arbeitstechniken.
Wir wissen heute, dass der Mensch nicht nur mit allen Sinnen lernt, sondern auch, dass unterschiedliche Menschen für ihren individuellen Lernprozess unterschiedliche Sinne bzw. Lernkanäle benötigen. Nur wenn möglichst viele Sinne am Lernprozess  beteiligt sind, kann das Gehirn die notwendigen Verknüpfungen schaffen und dauerhaft speichern. Nur wenn im Unterricht viele verschiedene Sinne angesprochen werden, wird den unterschiedlichen Lerntypen Rechnung getragen. Daraus folgt für uns:

1. Lernangebote

Differenzierte Lernangebote auf der Basis ganzheitlichen Lernens sind notwendig, um auf
die Interessen und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler sowie deren Leistungs-vermögen einzugehen.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollen unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe der Grundschulzeit mit folgenden Unterrichtsformen vertraut gemacht werden:
Tagesplan- Wochenplan- und Werkstattarbeit, Arbeit an Stationen, Frontalunterricht, Freie Arbeit,  Projektunterricht.
Innerhalb dieser Organisationsformen lernen die Schülerinnen und Schüler zudem in  unterschiedlichen Sozialformen,  selbstständig allein, mit einem Partner oder in einer Gruppe, zu arbeiten.
In den Fächern Mathematik und SU orientieren wir uns an den Empfehlungen von SINUS. In beiden Fächern sind wir Teil des jeweiligen SINUS- Sets.

2. Lerntechniken und Kreativitätstechniken

In einer Zeit, in der sich durch die technologische Entwicklung die Welt in immer kürzeren Zeitabständen verändert, müssen die Schülerinnen und Schüler zum lebenslangen Lernen befähigt und motiviert werden.
Deshalb und um den unterschiedlichen Lerntypen gerecht zu werden, ist es notwendig, im Unterricht unterschiedliche Lerntechniken und –methoden zur Förderung der Kreativität zu vermitteln.
Hinzu kommt der Umgang mit neuen Medien. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC, aber auch dessen Einsatz im Unterricht im Zusammenspiel mit den elektronischen Tafeln kennen und anzuwenden.

3. Fehlerkultur

“Fehler sind unsere Freunde!” Diese positive Grundeinstellung zu Fehlern gilt in den angel-sächsischen Ländern seit Langem.
Auch wir möchten den Umgang mit Fehlern in eine konstruktive Richtung lenken.
Fehler sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Es gilt, die Schülerinnen und Schüler anzuleiten, aus ihnen zu lernen und ihre individuellen Kompetenzen zu erweitern. Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann,möglichst früh zu begehen.(Winston Churchill)

4. Verbindlichkeit

Schülerinnen und Schüler sind lernwillig und  möchten  Leistung erbringen. Dies gelingt  nicht allen Schülern und Schülerinnen im gleichen Maße. Wir möchten Verbindlichkeiten schaffen, die es den Kindern ermöglichen, Leistung als etwas Positives und Erstrebenswertes zu erleben.
                                                                                                                                     

Unsere Ziele sind,

  • Projektunterricht im Sinne des gemeinsamen Lernprozesses einzusetzen,
  • eigenverantwortliches Lernen anzuleiten und zu fördern (z.B. Mindmaps, Portfolio, Lesejournal),
  • den Unterricht kompetenzorientiert auszurichten (z.B. durch Beteiligung und Teilnahme am Sinusprojekt).