Schulprogramm – Ein sanfter Start ins Schulleben

Der Schulanfang ist sowohl für die Kinder als auch für ihre Eltern der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Um Enttäuschungen zu vermeiden und Neugier und Begeisterung zu erhalten, ist es wichtig, Eltern und Kinder gut darauf vorzubereiten.

1. Informationsabend

Das Anmeldeverfahren für die kommenden Erstklässler und Erstklässlerinnen beginnt nach den Herbstferien. Im September findet ein erster Informationsabend statt, an dem bei Bedarf auch die Schule besichtigt werden kann.

2. Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindertagesstätten

Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und der Grundschule Bickbargen ermöglicht einen fließenden Übergang vom vorschulischen zum schulischen Lernen. Regelmäßige Kontakte und Gespräche zwischen den Leitungen der Kindertagesstätten und der Schule sowie Treffen zwischen den Erzieherinnen und den zukünftigen Lehrkräften (sofern diese bereits feststehen) geben Hilfen bei der Zusammensetzung der Schulklassen sowie  Hinweise zu Besonderheiten einzelner Kinder und deren Entwicklungsstand  aus Sicht der Erzieherinnen. Eine Lehrkraft der Schule ist verantwortlich für die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten.

3. Schulspiel

Die Schule hat in Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen des Förderzentrums an der Casper-Vogt-Schule in Rellingen ein Schulspiel entwickelt, das regelmäßig evaluiert wird. Es wird im Anschluss an die Herbstferien durchgeführt. In kleinen Gruppen erleben die zukünftigen Schulkinder Schule zum ersten Mal aus unmittelbarer Nähe. Die agierenden und beobachtenden Lehrerinnen und Lehrer erhalten einen Eindruck über Entwicklungsstand und Sozialverhalten der Schulanfänger und -anfängerinnen.
Den Eltern wird während dieser Zeit die Möglichkeit geboten, sich in der Mensa zusammenzusetzen, sich auszutauschen und Fragen an die Schulleitung zu stellen. Die Cafeteria wird von den jeweiligen Erstklasseneltern ausgerichtet, die bei dieser Gelegenheit mit den „neuen“ Eltern über ihre Erfahrungen zum Schulanfang ins Gespräch kommen können.

4. Gespräch mit der Schulleiterin

Jedes Kind erhält mit seinen Eltern einen Gesprächstermin mit der Schulleiterin oder deren Stellvertreterin, bei dem sie  sich in vertrauensvoller Atmosphäre mit ihm unterhält und den Eltern die Gelegenheit gibt, persönliche Anliegen offen zu besprechen.

Darüber hinaus…

finden bis zum Tag der Einschulung noch weitere Kontakte zwischen Schule und den zukünftigen Schulanfängern statt.                                                                                                

  • Die Kinder werden zu Schnupperstunden in den Unterricht der derzeitigen Erstklässlerinnen und  Erstklässler eingeladen. Der Termin für diesen Besuch liegt kurz vor den Sommerferien.
  • Jedes Kind erhält einen Brief von seiner Klassenlehrerin oder seinem Klassenlehrer und seinem Paten aus den zukünftigen vierten Klassen. Die sog. Paten, die die Schulanfänger schon vor ihrer Einschulung in der Schule kennenlernen,  haben die Aufgabe, die neuen Erstklässler und Erstklässlerinnen bei ihrem Schulstart zu begleiten, ihnen z.B. die Örtlichkeiten der Schule zu zeigen, sie in den Pausen mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und auch als Spiel- und Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen.
  • Der erste Elternabend liegt in der ersten Schulwoche noch vor dem Einschulungstag.

5. Die Einschulung

Am Vorabend findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Die Teilnahme hieran ist  freiwillig.
Der Einschulungstag ist ein besonderer Tag im Leben des Schulkindes und seiner Angehörigen. Dieser Tag wird festlich gestaltet. Dazu gehört auch eine Aufführung der Zweitklässler, die damit die „Neuen“ herzlich willkommen heißen. Während der anschließenden Unterrichtsstunde sorgen die Eltern der Patenklassen für das leibliche Wohl der Eltern, Großeltern, Paten und Gäste. Mit dem Erlös werden die Klassenkassen aufgebessert.